
|
German language planet(List of feeds)
ODF Workshop Utrecht
Heute war ich mal wieder mobil. Aufstehen um 4 Uhr früh, von
München nach Köln/Bonn fliegen, mit dem Zug nach Utrecht weiter und
ab 17 Uhr alles wieder zurück. Spart 150 Euro gegenüber dem
Direktflug nach Amsterdam und Verwaltungen müssen sparen Sei’s drum, gelohnt hat es sich für mich allemal. Die Niederlande sind uns Deutschen in Bezug zu offenen Standards meilenweit voraus, dort gibt es bereits klare Strukturen, bis wann was auf echten offenen Standards zu basieren hat (OOXML ist kein offener Standard). Dafür sind wir mit der Umsetzung den Niederländern voraus, gerade in München ist ?OpenOffice.org ja bereits auf über 60% der Arbeitsplätze verfügbar, ODF damit immer mehr der de facto Standard. Interessant war zu erfahren, dass egal ob in Spanien (Extramadura), Großbritannien (Bristol) oder in den Niederlanden (Verteidigungsministerium) überall gleiche Erfahrungen gemacht werden. Wie bei ?LiMux auch nimmt die Schulung eine wichtige Rolle ein, neben der unablässigen Kommunikation. Es gilt, die Einstellungen der Menschen zu einer Veränderung zu betrachten, dabei ist es meist unerheblich, um welche Veränderung (Update auf eine neue Microsoftversion oder Nutzung einer Alternative) es sich handelt. Die Vorträge zeigten durch die konsequente Nutzung des offenen Standards ODF entstehende Vorteile, die für sich genommen oftmals gering ausfallen, in der Gesamtbetrachtung jedoch eine Menge erreichen können. Leider fehlt es oftmals an der Gesamtschau, da außer NL nur wenige andere Länder eine mutige offizielle Strategie zu mehr Offenheit wagen. Hier ist sicherlich noch einiges zu tun. Die Vernetzung klappt indes immer besser, allein schon wegen der vielen Gespräche am Rande der Konferenz und den dadurch weiterhin lebendigen Kontakten war die Reise die Strapazen wert. Als nächstes darf ich kommende Woche nach Genf zum schweizer
Linuxtag (auf französisch!), bevor es dann zum Linuxtag nach Berlin
geht. Man sieht sich
Comparative Costs beim Bahnfahren
Wie in Fefes Blog berichtet, gibt es jetzt anscheinend auch bei Monopolanbietern comparative costs.
Line-of-type
Fünf Jahrhunderte lang war die Technik des Druckens im Kern unverändert. In der Sendung: Typesetting (CTV122) geht es um die letzte Entwicklungsstufe dieser Art des Druckens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in Form der Satzmaschinen, für die der Name des Herstellers Linotype synonym ist. Innerhalb nur einer Generation verdrängten neue Verfahren diese Art des Druckens. Der Film zeigt eine ausgereifte Technik, die sich durch ein Maß an Präzision, Komplexität und nicht zuletzt Schönheit auszeichnet, wie sie aus Entdeckungen und Wissen entstehen, die über Jahrhunderte durch Erfahrungen der Besten des Faches gesammelt wurden. Die Fernschreiberschnittstelle, die im letzten Teil des Films als neueste Innovation gezeigt wird, kündigt bereits das Vordringen der Computerisierung am Ende der Bleizeit an. Klar erkennbar ist im Film auch die Buchstabenkombination auf der Tastatur: ETAOIN SHRDLU.
Guacamole
Zutaten
ZubereitungGuacamole stammt ursprünglich aus Mexiko und kann als Dip zu anderen mexikanischen Gerichten oder Tortillachips gereicht werden. Die Hauptzutat, das Fruchtmark der Avocado, wird aus ihrer Schale gelöst und mit einer fein geschnittenen Tomate, dem Saft einer Limone (die Säure verhindert, dass die Guacamole durch Oxidation an der Luft ihre frische grüne Farbe verliert), einer fein geschnittenen (entkernten) Chilischote, einer gepressten Knoblauchzehe und fein geschnittenen Lauchzwiebeln vermischt. Das ganze wird mit der Gabel oder einem Mörser püriert. Zum Schluß das ganze noch mit Korriander abschmecken und die fertige Guacamole kann serviert werden.
Deja Vu?
Manchmal passieren seltsame Dinge. Diesen Dienstag war ich mal wieder auf einem einfach großartigem Konzert: Grossstadtgeflüster. Sie hatten nette weiße Overalls mit Fingerfarben-Handabdrücken drauf an, die gespielten Lieder waren größtenteils echt enorm, gute Mischung ihres alten und dem großartigem neuen Album. Aber das wohl interessanteste war es, dass sie für den kommenden Dienstag ein weiteres Konzert angekündigt haben. Ich bin nur noch zusammengebrochen, da dies ein weiterer dieser »Zufälle« ist, weil, naja, nächsten Dienstag mein Geburtstag ist. Schon wieder. Hat da irgendwer ein Deja Vu? Am Mittwoch war ich im nächsten Konzert: Mono & Nikitaman. Ich habe das WUK noch nie so voll gesehen, die Halle war gestopft voll, die Leute sind sogar durch die Türen in die Vorhalle hinaus gestanden. Und selbst obwohl ihre Wurzeln im Reggae zu finden sind, war es weder langsam noch sanft. Riesig mitreißend, schwer dabei die Füße still zu halten. Der einzige Nachteil, wenn man zwei super Konzerte in aufeinanderfolgenden Abenden erlebt: Das Genick und der Rücken fangen an zu schmerzen und fordern ihren Tribut. *autsch* Posted Fri May 2 09:30:19 2008
Protect & Survive
Gegen die Millionen Grad einer nuklearen Explosion wirken die paar Grad globaler Erwärmung geradezu harmlos — und dennoch wussten unsere Regierungen damals, wie man sich auch vor dem atomaren Ernstfall schützt! Sieht man dagegen heutige Politiker hilflos Biosprit in den Dienstwagen… aber ich schweife ab. Während die Amerikaner sich duckten und bedeckten, setzten die Briten auf schützen und überleben. Vom Schließen der Fenster bis zur pietätvollen Beisetzung der Verstorbenen bleibt durch diesen Film keine Frage unbeantwortet. So wirken auch die schematischen Darstellungen im Medium des Animationsfilms dem Zivilschutzgedanken angemessener als die fröhlichen, ans Alberne grenzenden Szenen vergleichbarer amerikanischer Filme. Schließlich geht es hier um die ernsthafte plangemäße Umsetzung einer Überlebensstrategie und nicht darum, Verstecken zu spielen.
Baby is Leaving
Nur gleich vorweg, um die Leser von Planet Debian nicht zu verwirren,
das erwähnte Baby ist nicht Miriam Ruiz. Tut leid.
P.S.: Kleine Änderungen nach Nörgelei von baby.
Lachnummer OOXML?
Die Meldung muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen:
Sorry, aber da müssen sich das DIN und die ISO an die eigene Nase fassen. Posted Tue Apr 22 14:31:44 2008
Ueber Freiheit
Eine der Freiheiten, die ich schätze, ist die Freiheit, wählen zu können, wofür man seine Zeit einsetzt und mit wem. Und obwohl ich daran glaube, dass Leute in Schlüsselpositionen in Debian diese Freiheit immer noch besitzen (hey, 2.1(1), wir erinnern uns), wird das durch die Realität in diesen Tagen sogar noch bestätigt. Bis dann, und danke für den Fisch. Posted Fri Apr 18 10:32:00 2008
Philip Roth: Portnoy’s Complaint
Portnoy’s Complaint ist wohl der bekannteste Roman von Philip Roth. Alexander Portnoy wächst auf in Newark (New Jersey) als Sohn einer allgegenwärtigen jüdischen Übermutter und ihres an chronischer Verstopfung leidenden Ehemanns. Besessen von Schuldkomplexen und ständigen erotischen Phantasien, die sich hervorragend gegenseitig verstärken, onaniert sich Portnoy durch sein Leben. Folgerichtig landet er auf der Couch von Dr. Spielvogel, dem er sein Leben in Form einer langen monologhaften Beschwerde vorträgt. Das Buch ist einerseits sehr, sehr komisch und garantiert den einen oder anderen Lachanfall, anderseits steht Portnoy mit seinen Neurosen für soziokulturelle Milieuschäden, die gleichzeitig spezifisch für amerikanisch-jüdische Verhältnisse in den 1950er und 60er Jahren sind und sich doch in abgewandelter Form in allen modernen urbanen Gesellschaften finden. Unter der neurotischen Oberfläche, die Roth so liebevoll und
detailliert schildert, dass die prüderen Teile seiner Leserschaft,
sich vollends daran erschöpfen können, verbergen sich tiefe
Einsichten in die Widersprüche des modernen urbanen Lebens.
Portnoy, der mit dem Autor Geburtsjahr und Ort gemeinsam hat, lebt
in einer triebfeindlichen, professionalisierten Umwelt. Sein
sozialer Aufstieg, sein moralisches und altruistisches Verhalten
und seine unterdrückte Sexualität sind von denselben
Schuldkomplexen geprägt: Portnoy’s Complaint ist eine zutiefst moralische Vulgarität, ein einziger Witz, der aber ganz und gar ernst gemeint ist. Definitiv ein Buch mit dem man sich längere Zeit auf die Couch legen sollte. Philip Roth: Portnoy’s Complaint. Vintage. 1994 (zuerst 1967). ISBN 0679756450.
Schwangerer Ehemann
Es ist etwas seltsam. Immer noch. Diesen persönlichen Teil
meines Blogs zu schreiben, einige der innigsten Gedanken der wilden
Öffentlichkeit zu präsentieren. Jedoch, so wild dürfte sie garnicht
sein. Um ehrlich zu sein, könnte ich mich nicht daran erinnern,
negative Rückmeldungen zu meinen persönlichen Dingen erhalten zu
haben, nur positive, unterstützende. (Obwohl, eine gab es. Die war
jedoch nicht auf den Kern des Personal-Abschnitts bezogen sondern
jemand, der dachte es wäre »cool«, einen Satz darin
fehlzuinterpretieren und mich damit zu verletzen. Ich hab nur
darüber gelacht, wie versucht wurde, es als Argument zu
»verwenden«.) Wie auch immer, auf diese Art offen zu sein hat einige Vorteile: Zum einem hilft es mir selbst, einen Überblick zu halten über was passiert ist. Als zweites hilft es hoffentlich anderen, die sich in ähnlichen Situationen befinden mitzubekommen, dass sie damit nicht alleine dastehen und dass man es überleben kann, wenn man es nicht versteckt. Und zu guter letzt sprechen mit einige Leute an und versorgen mich mit interessanten Links zu dem Thema. Ich glaube, ich sollte sie nicht nur in meiner eigenen Mailbox verstecken, daher biete ich sie hier einem größerem Publikum an. Ich gebe die Namen der Leute nicht preis, die mir die Links geschickt haben, da ich nicht weiß, ob es ihnen recht wäre, mit dem Thema in Verbindung gebracht zu werden. Aber ihnen ist mein Dank sicher für das Weiterreichen der Links. Der erste Link, den ich weitergebe, ist ein Artikel auf advocate.com über einen schwangeren
Ehemann. Ja, ich habe mich nicht vertippt und das ist auch der
Grund, warum ich es nicht gleich am nächsten Tag gepostet hatte, da
ich den Link am 31. März erhalten hatte. Ich kann Thomas, Nancy und
ihrer noch ungeborenen Tochter nur das Beste wünschen. Freu mich
schon auf Baby-Fotos. Der zweite Link, den ich kürzlich erhalten habe, ist When Girls Will Be Boys. Es dreht sich um den Übergang von Ray und Akzeptanzprobleme. Ziemlich lange, aber trotzdem wert zu lesen. Nochmal, riesen Dank an die Personen, die mir die Links zu diesen Artikeln geschickt haben, ich schätze es sehr – und ich hoffe, einige der Leute, die mein Blog lesen, werden sie auch schätzen, oder dass es zumindest deren Wahrnehmung und Meinung über »solche Leute« ändert. Posted Sat Apr 12 22:37:00 2008
Alan Watts’ wohltuendes Tonikum
Echte Gedanken von Alan Watts direkt für Ihren Kopf! Das wunderbar illustrierte Tonikum belebt und erfrischt zu jeder Jahreszeit. Wohltuend bei jeder Form von Erziehung und Kultur, hilft es bei vorgefassten Meinungen und durch das soziale Umfeld bedingten Verkrampfungen. Keine Verschreibungspflicht! Beachten Sie auch unsere weiteren Darreichungsformen von Alan Watts, bequem und ganz nach Bedarf zu dosieren: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte Ihren Buchhändler, Bibliothekar oder Philosophen.
Microsoftlizenzen kaufen, über Alternativen nachdenken
Verwaltungsinterne Kongresse haben den Vorteil, dass die Anwesenden nicht ständig dem aggressiven Lobbying ausgesetzt sind. So steht beim KoopA z.B. nur ein reiner Microsoftvortrag auf dem Konferenzprogramm. Respekt. Die Gespräche in den Vortragspausen an unserem ?LiMux-Infostand hatten oftmals das gleiche Fazit: wir schauen auf euch und drücken euch (Münchnern) die Daumen, sind aber selbst noch nicht in der Lage, den gleichen Schritt zu machen. Warum? Oft ist es die Angst vor Unbekanntem und der Druck, schnell und günstig Erfolge zu bieten. Veränderungsprojekte, wie es jeder Schwenk zu freier Software und offenen Standards derzeit noch ist, müssen zunächst für die Sünden der Vergangenheit zahlen. All die Kosten der Abhängigkeit, in die man sich in den vergangenen Jahren begeben hat, müssen zunächst getragen, um dann künftig gespart zu werden. Das ist harter Tobak für viele Entscheider in Behörden, v.a. für die doch kurzlebige Politik. Effekte werden erst in der nächsten Wahlperiode deutlich, also was interessiert mich das? Trotzdem befassen sich viele mit der Möglichkeit künftig ihre IT auf offenen Standards und mit freier Software zu betreiben. Die Potentiale werden erkannt, Alternativen werden diskutiert und zum Teil sogar exemplarisch umgesetzt. Aber bis das zu 100% ausgetestet ist und sich die Wirtschaftlichkeit eines mutigen Schrittes auch für den uninteressiertesten Entscheider/Politiker so deutlich zeigt, dass es nur eine Antwort geben kann - bis dahin werden erstmal die vorhandenen Microsoftprodukte weiter betrieben und schlimmstenfalls wird zunächst noch eine “Zwischenmigration” in Angriff genommen. Es fehlt in Deutschland an behördeninterner positiver und vernetzter Überzeugungsarbeit. Es gibt neben den bekannten Protagonisten eine Vielzahl von positiven Beispielen für den wirtschaftlichen, effizienten und letztlich erfolgreichen Einsatz von freier Software - nur weiß niemand davon. Viele trauen sich nicht, über ihre positiven Erfahrungen zu berichten, zu groß ist die Angst vor der Antwort Microsofts. Hier liegt meiner Meinung nach eine große Herausforderung. Es liegt jetzt an den wenigen Protagonisten, das Heft in die Hand zu nehmen und die Vorteile der Unabhängigkeit von einem Hersteller, am besten hinterlegt mit konkreten Beispielen, deutlich öffentlich darzustellen. Verwaltungen müssen ein enges Netzwerk knüpfen, in dem sie gegenseitig voneinander profitieren, Erfahrungen sammeln und weitergeben und eine Dynamik bzgl. freier Software entwickeln, denen ein Großkonzern mit hervorragender Lobbyabteilung (Lob an Microsoft!) nichts entgegenzusetzen hat. Wir Verwaltungen müssen den Community-Gedanken endlich richtig aufgreifen und leben. Posted Mon Apr 7 15:25:34 2008
Vergaberecht auf hessisch: die Antwort
Vor einigen Tagen hatte ich bereits die nichtöffentliche Vergabe von Aufträgen an Microsoft in Hessen beschrieben. Im Nachgang hatte ich noch einige Fragen über das Kontaktformular auf der Webseite gestellt:
Heute kam die Antwort:
Ahja. Auf meine Fragen ist die Absenderin nicht eingegangen. Posted Mon Apr 7 09:54:24 2008
Was bringt uns OOXML als ISO-Standard?
Meiner Meinung nach zunächst nichts. Mittelfristig hat die Firma Microsoft jetzt einen Blankoscheck der ISO, um weiterhin Geld zu drucken und ihr Monopol zu verteidigen bzw. weiter aufzubauen. Jetzt sind für mich die Wettbewerbshüter gefragt, hier für klare Regelungen zu sorgen, die es der Firma Microsoft eben gerade nicht erlauben, ihren Standard als den einzigen zu platzieren. Wir brauchen Druck auf den Marktmonopolisten, das vollumfänglich offene ODF auch voll und ganz in den eigenen Produkten zu implementieren. Und Microsoft muss dafür sorgen, dass es zwischen dem neuen OOXML und dem bereits verfügbaren ODF Umwandlungslösungen (Konverter) gibt. Ohne Verluste. Ohne Rücksicht auf unfreie Binärformate, die OOXML angeblich unterstützen muss. Deutschland hat es versäumt, hier regelnd einzugreifen. Ich hoffe trotzdem auf die Vernunft der anderen - dort wo die Wirtschaftslobby nicht die Politik macht. Posted Sat Apr 5 20:25:15 2008
KoopA voraus
Kommende Woche bin ich am Montag und Dienstag zusammen mit einem Kollegen in Darmstadt beim KoopA, dem Kooperationsausschuss Automatisierte Datenverabeitung Bund/Länder/kommunaler Bereich. Wir präsentieren unser Projekt ?LiMux. Die Veranstaltung ist angeblich rein verwaltungsintern. Ich bin gespannt, wieviele Vertreter von Microsoft dort trotzdem als VIP-Gäste auftauchen… Darmstadt ist ja in Hessen, über deren Microsoft-lastige Vergabepraxis hab ich ja letztens schon gebloggt… Posted Sat Apr 5 20:18:56 2008
Schinkenrollbraten
Zutaten
ZubereitungDen Schinkenrollbraten 1-2 Tage in einer Marinade aus ½l (erkalteter) Gemüsebrühe, dem Weißwein, der Zwiebel, dem Knoblauch, dem Lorbeerblatt, etwas Pfeffer, 1 Prise Salz und dem Senf im Kühlschrank marinieren. Den Schinkenrollbraten mit etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten, anschließend im Backofen bei 160° C 1¾-2 Std. braten, dabei zwischendurch immer wieder mit der Marinade übergießen und wenden. Inzwischen die Kohlrabi putzen, schälen und in Stifte schneiden, in einem ½l Gemüsebrühe garen, wobei die Kohlrabi noch etwas Biß behalten sollten. Die Kartoffeln in Salzwasser kochen (nicht zu weich werden lassen) und anschließend pellen. Den Gorgonzola zu den Kohlrabi geben und schmelzen lassen, dann die geschälten und in Stücke geschnittenen Birnen hinzufügen, eventuell mit etwas Mehlschwitze abbinden. Die Kartoffeln in einer Pfanne mit etwas Fett braten, bis sie schön knusprig sind. Den Braten aus dem Ofen holen und auf einer Platte anrichten, auf der niedrigsten Stufe im Ofen warm halten. Den Bratenfond und die Marinade mit der Sahne und eventuell etwas Mehlschwitze abbinden und als Sauce zum Braten reichen.
vergaberechtliche Doppelmoral der Republik
Es gibt immer wieder kuriose Vergaben öffentlicher Aufträge in Deutschland. Hier findet sich wieder eine, diesmal das Land Hessen: http://ted.europa.eu/official/ojs/tender/DE/2008087539.html Interessant sind die folgenden Punkte :
Sehr interessant. Ein öffentlicher Auftrag über der EU-Grenze von 200.000 Euro wird ohne jeglichen Wettbewerb an die Firma Microsoft vergeben, da nur diese Firma technisch leisten kann. Zu deutsch: Es war kein öffentliches Ausschreibungsverfahren, das wurde unter der Hand beauftragt. Hier sagt niemand etwas, das ist völlig normal. Würde es sich hier um das Thema Open Source Software handeln, gäbe es Feuer aus allen vergaberechtlichen Schützengräben dieser Republik. Vor allem ein Herr Prof. Heckmann würde sich engagieren. Posted Fri Apr 4 10:49:46 2008
Neuer Supermarkt um die Ecke – für kurz
Vor einem halben Jahr habe ich mich ja (sehr zur Erheiterung einiger nahstehender Personen) öffentlich darüber beklagt, dass mein Treff-Discount Supermarkt in der Schneidemühlerstraße geschlossen hat. Inzwischen hat ein neuer Supermarkt dort aufgemacht, Marke „Billy“, wie ich auf mømø’s Blog gelesen habe – wenn auch nur für ein paar Wochen, denn es sind Dreharbeiten für den Tatort „Nullkasse“. Schade, ein echter guter Supermarkt wäre mir lieber... Posted Thu Apr 3 19:25:16 2008
Glückwunsch, Microsoft!
Es ist vollbracht. Die ISO hat nun endlich das Standardisierungsverfahren zu dem Microsoftstandard OOXML abgeschlossen und sich dazu entschlossen, den Unternehmensstandard von Microsoft weltweit als Konkurrenz zum offenen Open Document Format (ODF) zu verabschieden. In einem kontroversen Verfahren, in dem sich alle Beteiligten jederzeit allein auf fachliche Argumente besonnen haben, in einem Verfahren in dem die 6000 Seiten technische Spezifikation ausgiebig und umfassend geprüft wurden und an dessen Ende ein überwältigendes Ergebnis die breite Unterstützung innerhalb der ISO aufzeigt, konnte sich die Firma Microsoft als weltoffene, jederzeit um offene und durch jedermann implementierbare Standards bemühtes Unternehmen darstellen, das zu jeder Zeit um einen transparenten Standardisierungsprozess bemüht ist. Auch und vor allem in Deutschland konnte das Deutsche Institut für Normung (DIN) unter Beweis stellen, wie herstellerunabhängig, neutral und eigenbestimmt es agiert. An dieser Stelle bleibt mir nur: herzlichen Glückwunsch Microsoft. PS: Ist es Zufall, dass dieser Bericht des Bundesrechnungshofes derzeit erscheint? Posted Wed Apr 2 18:34:18 2008
Links:
planets
|

